Wie die Live-Übersetzung der Khutba funktioniert

Minbar ersetzt die Khutba nicht - sie bleibt auf Arabisch, gehalten vom Imam wie immer. Die App läuft leise daneben und bietet der Gemeinde eine schriftliche Übersetzung, damit niemand die Predigt "verpasst", nur weil er noch kein Arabisch versteht.

Vier Schritte, in Sekunden

  1. Aufnahme in kurzen Abschnitten. Das Gerät des Imams (Laptop oder Telefon) zeichnet die Khutba in etwa fünf Sekunden langen Audio-Stücken auf und sendet sie fortlaufend an den Server.
  2. Arabische Transkription. Ein Modell für arabische Spracherkennung wandelt jedes Stück in geschriebenes Arabisch um - mit der klassischen Rechtschreibung, damit Quranverse und Duʿāʾ korrekt bleiben.
  3. Übersetzung in vierzehn Sprachen. Der arabische Text wird parallel unter anderem ins Schwedische, Englische, Somalische, Türkische, Deutsche, Französische, Spanische und Niederländische übertragen. Die Zuhörer wählen ihre Sprache selbst.
  4. Live-Anzeige über QR-Code. Die Gemeinde scannt den QR-Code am Eingang, öffnet die Seite der Moschee und liest mit - kein App-Download, kein Login.

Was gespeichert wird - und was nicht

Nach der Predigt bleibt die Khutba im eigenen Archiv der Moschee, mit Ton, dem arabischen Text und den Übersetzungen, damit die Gemeinde später nachlesen kann. Der Ton wird von KI-Diensten ausschließlich für Transkription und Übersetzung verarbeitet.

Die Stimme des Imams wird nicht verändert, nicht geklont und nicht künstlich weitergegeben. Die Übersetzung ist ein schriftlicher Begleiter, kein Ersatz.

Vertiefung

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